2021: Der Jahresrückblick

Bei Gaming in Order ist es gute Tradition, dass ein Jahresrückblick immer mit guten Wünschen beginnt. So wollen wir auch in diesem Jahr all unsren Mitgliedern, Partnern, Freunden und den an unserem Verein interessierten Menschen einen guten Start ins neue Jahr und vor allen Dingen Gesundheit wünschen.

Aufbruch in 2022 – mit Hürden

Das Jahr 2021 bot wie schon im Vorjahr eine Menge an Herausforderungen für das Leben im Verein auf. Die pandemische Situation und die daraus resultierenden Einschränkungen haben auch im vergangenen Jahr viele unsere Aktivitäten verhindert oder zumindest die Durchführung beeinflusst. Als vornehmlich digital arbeitender Verein konnten wir aber dennoch unsere anstehenden Vorstandswahlen durchführen und freuten uns darüber, dass erstmals in der Geschichte unseres Vereins Beisitzer in den Vorstand gewählt wurden und die Arbeit somit künftig auf wesentlich mehr Schultern verteilt werden konnte. Auch die Gründung einer Arbeitsgruppe zur Frauenförderung wurde verabschiedet. Der Auftrag der Mitgliederversammlung ist dabei klar: Schaffung von Konzepten und Ideen um unseren Vereine attraktiver für Frauen zu machen.

Im vergangenen Jahr versuchten wir einen Tag der Gaming Disorder zu platzieren, jedoch gelang es uns noch nicht das Vorhaben mit Leben zu füllen, so dass dieser Tag weitestgehend blass verstrich. Wir bleiben aber dran.

Unser Valorant-Team zeigte sich in den ersten Monaten des Jahres ebenfalls weniger aktiv, als wir uns dies gewünscht hätten, weshalb es im April zu einer Restrukturierung und personellen Veränderungen kam. Insbesondere unser Lukas, der seit Januar Beisitzer im Vorstand ist und sich Verantwortlich für den E-Sport im Verein zeichnet, zog sich aus dem aktiven Team zurück. Der Umbau des Teams sollte jedoch keine nachhaltig positiven Effekte erzielen, so dass das Team zum Ende des Jahres aufgelöst wurde. Auch hier bleiben wir natürlich dran und wollen unseren Mitgliedern zukünftig wieder eine aktive E-Sport-Option bieten.

Das Jahr wurde besser

E-Sportlich wurde es dann aber doch noch. In den pandemisch schweren Zeiten war insbesondere die erste Jahreshälfte für viele Menschen schwer durchzuhalten, weshalb Gaming in Order den Tanz in den Mai kurzerhand auf den Monitor holte und mit „Zock in den Mai“ ein gelungenes soziales Gaming-Event nicht nur für Vereinsmitglieder schuf.

Strukturell war das Jahr 2021 ein hochspannendes für unseren Verein. Nicht nur, dass wir an der Gründung des Landesverbandes für E-Sport Nordrhein-Westfalen aktiv mitwirken durften und es schafften unsere Themen im Herz des Landesverbandes zu platzieren, sondern wir wurden auch noch Gründungsmitglied des im Juni gegründeten Landesverbandes. Hier werden wir künftig noch intensiver, als wir dies im Bundesverband tun konnten das Thema Gaming Disorder in den Vordergrund stellen.

Auch wenn es wieder kaum Möglichkeiten für Vortragsveranstaltung außerhalb des digitalen Raumes gab, so durften wir in diesem Sommer doch beim Liberalen Forum Neuss zu Gast sein und dort Vertretern von Vereinen, Politik und der Stadt die Vorzüge des E-Sports im Verein vorstellen. Direkte danach folgte unser alljährliches Vereinstreffen, bei welchem wir wieder die schmerzliche Aufgabe hatten die eigentliche Belegungszahl von 42 Personen zu reduzieren und somit vielen Vereinsmitgliedern nicht die Gelegenheit geben konnten teilzunehmen. Immerhin waren 24 Teilnehmer möglich und somit 4 mehr als noch im Vorjahr. Wir hoffen inständig, dass wir im Jahr 2022 nicht wieder gezwungen sein werden einigen Vereinsmitgliedern absagen zu müssen.

Zum Jahresende folgte dann das Highlight unseres Jahres. Das erste Leverkusener E-Sport-Symposium wurde durch Gaming in Order in enger Zusammenarbeit mit der VR-Bank Bergisch-Gladbach Leverkusen durchgeführt. Hochrangige Gäste unter anderem aus dem organisierten Sport und E-Sport sprachen zum E-Sport und boten den Leverkusener Vereinen ein Forum für Fragen rund um den E-Sport und eigene Angebote. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden Möglichkeiten besprochen, wie der E-Sport in Leverkusen gefördert werden und den Vereinen geholfen werden kann. Der Sportausschuss hat sich der Thematik angenommen und wir werden auch im Jahr 2022 weiter eng mit der Politik zusammenarbeiten, um Leverkusen von den Vorzügen des E-Sports profitieren zu lassen.

Noch im November veranstalteten wir unser für das Jahr 2021 letztes größeres Event und konnten uns mit vielen Vereinsmitgliedern in Stuttgart treffen, wo wir die Spielemesse besuchten und das Vereinsleben im Rahmen der Möglichkeiten genossen.

Fazit

Insgesamt ist das Jahr 2021 für unseren Verein als durchaus schwierig aber eben auch als sehr erfolgreich zu bewerten. Trotz der Corona-Krise konnten wir Großprojekte wie unser Vereinstreffen, das E-Sport-Symposium und eine Vereinsfahrt nach Stuttgart realisieren und schafften es dabei stets dem Gesundheitsschutz gerecht zu werden, weshalb wir keinerlei Infektionen auf unseren Veranstaltungen zu beklagen hatten. Dafür gebührt den fleißigen Helfern im Hintergrund ein ganz besonderer Dank.

Wir freuen uns darauf im nächsten Jahr wieder viele Projekte angehen zu können und hoffen auch das Vereinsleben wieder intensiver genießen zu können.

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